Emmys Rat

Im Kopf schon da muss nur noch geschrieben werden.

Ihr Menschen könnt die Sprache der Hunde nicht verstehen und denkt wir haben keine Wünsche und Gefühle. Dem ist aber nicht so. Wenn Ihr das begreift, dann könnt Ihr unser Verhalten auch verstehen und wir können gut zusammenleben. Wir wollen euch ja auch verstehen und lassen uns gern was beibringen, aber habt ein wenig Geduld seit konsequent und schreien braucht ihr auch nicht. Denn unser Gehör ist TOP.

Schreiben tut es für mich meine Chefs, aber anschließend gebe ich immer dann meinen Senf dazu!

Das richtige Verhalten mit ihrem neuen Familienmitglied.

Abholung des Welpen.


In den meisten Fällen geschieht das mit dem Auto.

Da wir schon zum Impfen/Untersuchung beim Tierarzt waren, kennen die Welpen das schon und vertragen in den meisten Fällen die Autofahrt.

1. Der Welpe wird in eine Kunststoffbox gebracht, am besten mit einem kleinen Leckerli und dann wird die Tür geschlossen. Die Box sollte fest im Auto stehen, am besten auf den Fußboden und mit einer Decke, mit dem Geruch von Mutter, Geschwistern. Das alles passiert ohne große Worte und in aller Ruhe. Am besten gleich zum Üben mit dem Satz “ab in die Kiste“. Funktionier bei unserer Hündin wunderbar und das jetzt alles ohne verschlossene Tür. Während der Fahrt wird der Kleine auf jeden Fall anfangen zu jammern. Ignorieren sie das.

2. In ihren Wohnbereich sollten sie schon vorher ein Zimmer oder einen Teil davon für den Welpen abgeteilt haben. Dahin bringen Sie nun das Tier und auch die Hundebox mit der Decke. Dann lassen sie den Welpen erst mal in Ruhe. Solange wie der Welpe/Junghund noch in der Lernphase ist, sollten sie ihn nie ohne Aufsicht aus seinem abgeteilten Bereich lassen. Sehr zu empfehlen sind die Hundeboxen aus Alu und lieber etwas größer z. B.  L. 90, B. 65, H. 65. Das hilft sehr bei der Erziehung zur Stubenreinheit.

Beispiel 1                                                                             Beispiel 2

    

Beispiel 1:
Der Welpe gewöhnt sich daran selbstständig, auf die im Bereich stehende Hundetoilette zu gehen. Sie brauchen in der Nacht nicht alle 2 Stunden raus zu gehen.
 

Beispiel 2:
Der Welpe macht sich bemerkbar, er will sein Geschäft nicht in seinem Schlafbereich machen. Man muss aber reagieren sonst macht er dann doch und der Schuss geht nach hinten los.

Was sagt Emmy dazu?
Ist schon in Ordnung und keine Strafe für den Hund, nur eine Sache der Gewohnheit!

Beispiel 3:
Der Welpe läuft frei und ohne Aufsicht im Wohnbereich. Das ist ja für Ihn sehr interessant und er kann alles genau untersuchen. Der Welpe untersucht alles erst mit Nase, Augen und dann natürlich mit seinen Zähnen, und wenn dann keiner da ist, der ihn sagt, das darfst du nicht, dann weis er das ja nicht. Dadurch kann sehr schnell ein Schaden entstehen, bzw. der Welpe kann sich selbst verletzen.

Was sagt Emmy dazu?
Die Kleinen nie ohne Aufsicht laufen lassen!

3. Jetzt kommt die erste Nacht. Lassen sie den Hund in seinen Bereich und nach Möglichkeit sollte eine Person da schlafen, wo der Welpe sie riechen und auch hören kann. Wahrscheinlich wird der Kleine fast die ganze Nacht jammern und seine Geschwister vermissen. Da müssen Sie durch. Sie können mal husten oder sich bewegen, kleine Geräusche machen, aber auf keinen Fall hingehen oder trösten. Sie werden sehen in der 2. Nacht wird es schon weniger und dann haben sie es geschafft. Er merkt, das Jammern nützt nix und er lässt es dann irgendwann sein.

4. Wenn sie das Haus, bzw. den Wohnbereich verlassen, ohne Worte, auch wenn sie wiederkommen. Sie gehen einfach und kommen einfach. Der Hund freut sich, wedelt mit dem Schwanz und ist aufgeregt. Lassen sie ihn wedeln. Ziehen sich erst aus, Hände waschen, Einkauf auspacken, Ähnliches und kümmern sich nicht um das Tier. Erst etwas später, wenn der Hund sich beruhigt hat, streicheln sie ihn.

5. Spielen mit dem Hund ist sehr wichtig und macht ihn auch Spaß, aber sie bestimmen, wann es losgeht und wann Schluss ist und dann wird das Spielzeug weggepackt.


6. Wichtige Kommandos

7.1.Der Name

Der Name wird gebraucht, um die Aufmerksamkeit des Hundes zu wecken.

Name – Immer freundlich

7.2. Komm, oder hierhin – Laut und bestimmt

Nach dem herankommen mit Leckerli und loben/streicheln belohnt. Der Hund muss auch da nicht unbedingt Sitz machen. Sie können entscheiden, ob sie ihn anleinen oder ob er wieder laufen kann. Kommando dann – Bleib oder Lauf.

7.3. Steh – Laut und bestimmt

Zum Beispiel wenn der Hund nicht vor ihnen auf eine Straße laufen soll.

7.4. Nein – Sehr bestimmend wird beim Lernen unterstützt mit einem Stupser von ausgestreckten Fingern an den Hals des Hundes und einen scharfen Zischlaut



Futterempfehlung

Unsere Welpen bekommen:

Trockenfutter:

Puppy Chicken  von https://shop.platinum.com/oxid2/
kostenlos Online bestellen.


Nassfutter:

Animonda GranCarno Junior  gut getestet und trotzdem günstig.
Im Zoohandel Büchse 400 g

Der Hund mag auch sehr gern rohes Gemüse, Obst. Sehr gern fressen unsere Welpen rohes Rinderhack und gekörnten Quark. Zur Zahnpflege und auch als Beschäftigung ein Stück Ochsenziemer. Den bekommen unser Welpen schon ab der 6. Woche.


Was brauche ich für meinen Welpen?

Die Grundausstattung

1. Eine Box für den Transport im Auto und als Schlafplatz. Am besten aus Kunststoff oben geschlossen und an den Seiten mit ausreichenden Lüftungsöffnungen.

Maße: L 60 cm, B 40 cm, H 45 cm

2. Ein Hundegeschirr, kein Halsband. Am besten zum Zoohandel gehen und es dort gleich anpassen.

3. Zwei Hundeleinen, eine kurz und eine längere, evtl. auch eine Schnippleine.

4. Bürsten und Kämme zur Haarpflege.

5. Futter- und Trinknapf.

6. Eine zusammengerollte Zeitung. Warum? Fragen Sie den Züchter!

7. Ein Fernglas, wenn der Welpe zu weit wegläuft.

Punkt 7. war nur ein Scherz, denn der Welpe entfernt sich in den ersten Lebensmonaten nie weit vom Rudel. Haben Sie also keine Angst und machen ihn, wenn da keine Autos, Fahrräder oder Ähnliches fahren, auch mal los von der Leine.

Noch ein kleiner wichtiger Tipp für den Anfang.

Wenn sie mit dem Welpen unterwegs sind und er läuft frei, nutzen sie das aus, wenn er auf Sie zuläuft. Rufen sie dann seinen Namen oder als Beispiel pfeifen sie kurz hintereinander 2-mal. Wenn er dann bei ihnen ankommt, geben Sie ihn ein Leckerli und loben ihn. Das wiederholen sie öfter und sie haben dann keinerlei Probleme, dass ihr Hund herankommt.


Tipps um einen Welpen stubenrein zu machen:

1. Einschränkung des Herumlaufens,

2. ein regelmäßiger Tagesablauf,

3. Loben.

Welpen sollte man, wenn sie ohne Aufsicht sind, sie in einen Käfig, Kasten oder Korb zu sperren, der so groß sein soll, dass sie gut und bequem mit ausgestreckten Beinen darin liegen können. Der Hund wird also winseln oder bellen, wenn er sich entleeren muss. Dann bringt man ihn dahin, wo er sich entleeren soll und lobt ihn, wenn er fertig ist. Wenn keiner da ist, der den Welpen aus dem Käfig nimmt, wenn er sich meldet, dann verliert er notgedrungen, die Scheu sein Heim zu beschmutzen.

Sonst, wenn er außerhalb seines Lagers ist, sollte er immer unter ständiger Beobachtung sein und hinausgebracht werden, wenn er unruhig wird und hin und her geht oder sich sonst auffällig benimmt. Welpen müssen sich meist sofort nach dem Aufwachen und nach einer Mahlzeit entleeren. 

Zum Entleeren soll man den Welpen immer an die gleiche Stelle bringen, damit er lernt, dass dies der richtige Platz ist. Immer wenn der Welpe schläft, sollte man ihn in seinen Korb legen. Er wird uns dann durch seine Lautäußerung aufmerksam machen, wenn er hinaus will.

Meist stellen sich die ersten Erziehungserfolge nach einer gewissen Zeit ein und irgendwann ist der Hund stubenrein. Das ist natürlich bei jedem Hund unterschiedlich.

Anmerkung von mir. Meine Chefs sagen ich war da sehr vorbildlich!!!

Das hier alles Geschriebene ist natürlich nur eine Empfehlung und jeder neue Besitzer kann natürlich machen, wie er dass für richtig hält, aber unsere Erfahrung lehrt, dass es so am besten ist. Sonst passiert es ganz sicher, dass Sie sich fragen, auf was habe ich mich da nur eingelassen.